January 24, 2014 9:00 am

Buch zu Grundlagen des Forderungsmanagements erschienen

Normalerweise wollen wir von  keine Werbung machen. Vielmehr wollen wir mit unserem Blog über aktuelle Entwicklungen und Nachrichten aus den Themenumfeldern Forderungsmanagement, Working Capital Management, alternative Finanzierung und Verwertung notleidender Kredite berichten. Aber wir wollen auch hilfreiche Tipps geben, wie kurzfristig die Liquidität im Unternehmen verbessert werden kann. So kann bei dem leider in kleinen Unternehmen oft vernachlässigten Forderungsmanagement schon die Beachtung einiger weniger Grundregeln zu einer signifikanten Verbesserung führen. Das jüngst erschienene Buch  des Inkasso-Unternehmers Lothar Claahsen unterstützt auf 96 Seiten Handwerker bei der Optimierung des eigenen Forderungsmanagements. Vor allem betont er, dass erfolgreiches Forderungsmanagement nicht erst nach der Leistungserbringung beginnt. „Schon bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Kunden sind bestimmte Spielregeln zu beachten.“
Forderungsmanagement anschaulich erklärt
Von Kindesbeinen an lernen wir vor allem durch Nachahmung. Die angebotenen   haben uns aber auch gelehrt, dass jeder Fall anders ist. So geben die von Lothar Claahsen beschriebenen 26 Fallbeispiele einen guten Überblick, welche Maßnahmen des Gläubigers zum Erfolg im Forderungsmanagement führen und welche grundlegenden Dinge es für Handwerker im Bezug auf ihr Rechnungswesen zu beachten gilt. Mithilfe einer Checkliste und anschaulicher Illustrationen erhalten Handwerker zusätzliche Hilfestellungen. Leider sind wir noch nicht in seinem Buch als ein Instrument in der „Werkzeugkiste“ des Forderungsmanagements erwähnt. Trotzdem steht ÖгöÓ°Ôº jedem Unternehmer und somit auch Handwerkern zur Verfügung, die ohne großes Aufheben ihre wollen.
Nachverfolgung von Forderungen lohnt sich
Zur Erbringung einer Leistung müssen Handwerker neben ihrer Arbeitszeit meist auch im Materialeinkauf in Vorleistung gehen. Bei einer Marge von 10% bedeutet ein Forderungsausfall, dass ausgefallene Umsatz zehn Mal generiert werden muss, um Kosten und entgangene Marge zu kompensieren. So kostet eine schlechte Zahlungsmoral extrem viel Zeit. Es lohnt sich also, in das Forderungsmanagement zu investieren, weiß auch Lothar Claahsen aus gut 25 Jahren Berufserfahrung zu berichten: „Gerade in kleineren Handwerksunternehmen wird das Thema Forderungsmanagement vernachlässigt. Oft fehlt die Zeit, sich mit diesem Thema professionell zu beschäftigen.“ Dazu gehört laut Claahsen auch, bei bestimmten Kunden Vorkasse zu verlangen und stets Vorsicht walten zu lassen: „Der Handwerker sollte bereits stutzig werden, wenn ein Auftraggeber aus einer weiter entfernteren Stadt anruft. Der Grund kann nämlich sein, dass in seinem Heimatort kein Handwerker mehr für ihn tätig werden will.“ Wenn Forderungen trotzdem ausfallen, bleibt immer auch die Möglichkeit, sich und Forderungen im Auktionsverfahren mit mehr als 200 geprüften Käufern zu verkaufen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Marcello Buzzanca

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